Unternehmen / Finanz

Die Luzerner KB legt eine Schippe drauf

Analyse | Die Kantonalbank schreibt mehr Gewinn und hat grosse Ziele.

Grund zur Freude bei der Luzerner Kantonalbank (LUKB): Ein Quartal vor dem Ende der Strategieperiode 2016 bis 2020 hat sie ihr Gewinnziel von kumuliert 950 Mio. Fr. erreicht. Nun schaltet sie einen Gang höher. Bis 2025 will sie 1025 bis 1100 Mio. Fr. Gewinn erwirtschaften, wie sie am Dienstag mitgeteilt hat. Die Kosteneffizienz soll hoch bleiben (Kosten-Ertrags-Verhältnis von unter 50%), auch bei der Kapitalquote weicht sie nicht von den bisherigen Vorgaben ab.

Dass das nicht zu hoch gegriffen ist, hat die LUKB in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres belegt. Unterm Strich schrieb sie 4,5% mehr Gewinn als im Vorjahr und lag damit über den Erwartungen. Zugute kommt ihr, dass sie sich im dritten Quartal im Zinsgeschäft zu den Vorquartalen nochmals gesteigert hat. Die höhere SNB-Freigrenze, die den Zinsaufwand drückt, half ebenso wie die Vergabe von lukrativen Kurzfristkrediten an Gesellschaften, die dem Kollektivanlagengesetz unterstehen. Von solchen Geschäften getrieben wuchsen die Hypothekarforderungen seit Anfang Jahr 4,7% und damit über dem Markt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?