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Luzerner KB verdient mehr

Die Luzerner Kantonalbank hat den Gewinn im ersten Quartal trotz des rückläufigen Zinsgeschäfts gesteigert. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt.

(AWP) Die Luzerner Kantonalbank (LUKN 468 0.86%) (LUKB) weist im ersten Quartal 2018 verbesserte Gewinnzahlen aus. Der Geschäftserfolg, der das operative Ergebnis widerspiegelt, erhöhte sich 7,3% auf 58,8 Mio. Fr., wie die Bank am Freitag mitteilte. Der Konzerngewinn lag mit 50,4 Mio. 6,7% über dem Wert des Vorjahres. Das Management bestätigt die Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

Das Zinsgeschäft war leicht rückläufig. Der Erfolg sank hier 1,8% auf 81,9 Mio. Fr. Die LUKB rechnet für das ganze Jahr 2018 – je nach Höhe des ausfallrisikobedingten Wertberichtigungsbedarfs – mit einem Nettozinsergebnis zwischen 327 bis 337 Mio. (Vergleich 2017: 334,2 Mio.). Dabei nehme man auch wieder höhere Absicherungskosten in Kauf, um bei einem mittelfristigen Anstieg der Zinskurve profitieren zu können, heisst es weiter.

Klar steigern konnte die Bank aber auch das Kommissionsergebnis (+11% auf 23,4 Mio. Fr.). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (+58% auf 10,2 Mio. Fr.) stieg noch deutlicher. Allerdings legte auch der Geschäftsaufwand wegen der Umsetzungsarbeiten für die Strategie «2020@LUKB» 3,6% auf 57,8 Mio. zu. Der Personalaufwand wuchs dabei 3,7%.

Die Bilanzsumme betrug Ende März 37,04 Mrd. Fr. und lag 3,2% über dem Wert von Ende 2017. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich auf 29,50 Mrd. Die Forderungen gegenüber Kunden (+303 Mio. Fr. auf 3,9 Mrd.) und die Hypothekarforderungen (+455 Mio. auf 25 Mrd.) nahmen zu. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden total 379 Mio. Nettoneugeld akquiriert.

Das Management rechnet damit, dass sich das Ertragswachstum im Laufe des Jahres 2018 leicht abflachen wird. Für 2018 werde unverändert einen Konzerngewinn in der Grössenordnung des Jahres 2017 angestrebt (rund 198 Mio. Fr.).

 

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