Unternehmen / Schweiz

M&A-Markt zwischen Elend und Hoffnung

Nach einem katastrophalen Semester mehren sich im Geschäft mit Fusionen und Firmenübernahmen die Zeichen der Erholung.

Es waren fürwahr keine frohen Monate für die M&A-Spezialisten der Schweizer Investmentbanken. Das Geschäft mit Fusionen und Firmenübernahmen (M&A) ist im ersten Halbjahr massiv eingebrochen. Die Transaktionen mit Schweizer Beteiligung (Käufer oder Verkäufer) gingen bis Ende Juni gegenüber dem Vorjahr um 28% zurück, wie eine Auswertung des Beratungsunternehmens KPMG zeigt. Noch deutlicher war der Rückgang gemessen an den Transaktionsvolumen: Sie sanken von 87,2 Mrd. $ auf 27,7 Mrd. $ – ein Minus von fast 70%.

Der Einschnitt ist brutal, kommt aber nicht überraschend. Die weltweite Verschärfung der Coronapandemie hat die Kapitalmärkte im Frühjahr ausgebremst. Zwar haben sich Unternehmen am Anleihemarkt weiterhin mit Liquidität versorgt, frühe Pläne für Unternehmensverkäufe und Fusionen wurden dafür reihenweise sistiert.

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