Unternehmen / Finanz

Maerki Baumann forciert das Kryptogeschäft

Die Zürcher Privatbank ermöglicht Kunden den Handel mit digitalen Vermögenswerten. Die Konkurrenz ist bislang überschaubar.

Die Schweizer Kryptoszene wird um eine Facette reicher. Kunden von Maerki Baumann können ab kommender Woche digitale Vermögenswerte handeln und verwahren. Die Finanzmarktaufsicht hat der Zürcher Privatbank vor kurzem die Genehmigung erteilt. Damit gehört sie zu den ersten Schweizer Banken, über die Privatkunden mit Bitcoin & Co. handeln können.

Es ist der jüngste Zug in der Umsetzung einer mehrstufigen Strategie, die Maerki Baumann Anfang 2019 verabschiedet hatte. Den Anfang hatte die Bank mit Geschäftskonten für Blockchain-Unternehmen sowie der Begleitung von Initial Coin Offerings und Security Token Offerings gemacht. Mit dem Handel und der Verwahrung digitaler Vermögenswerte erschliesse man nun ein neues Geschäftsfeld, sagt CEO Stephan Zwahlen. «Zudem schaffen wir in unserem Kerngeschäft zusätzliche Anlageperspektiven.» Profitieren sollen neben einer technologieaffinen Klientel auch Privatkunden und Institutionelle, die neue Renditemöglichkeiten suchen oder ihr Portfolio diversifizieren wollen.

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