Märkte

Märkte senden widersprüchliche Signale

Der Aktienmarkt ist äusserst zuversichtlich ins neue Jahr gestartet. Am Bondmarkt überwiegt hingegen die Skepsis. Einer von beiden irrt.

Etwas ist faul im Staate Amerika. Das zeigen die widersprüchlichen Signale von den Finanzmärkten. Dem Aktienmarkt ist trotz der jüngsten Schwächephase bisher ein ausserordentlich erfreulicher Start ins neue Jahr gelungen. Der marktbreite S&P 500 ist seit dem Zwischentief an Weihnachten 17% avanciert. Der Index notiert derzeit nur 6% unter dem Rekordhoch vom vergangenen September.

Anders sieht es hingegen am Anleihenmarkt aus. Er kann die Euphorie des Aktienmarktes nicht teilen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen ist seit dem 24. Dezember 11 Basispunkte (0,11 Prozentpunkte) auf 2,63% gesunken. Es fehlt nicht mehr viel, dann ist die gesamte Zinskurve invers – ein zuverlässiges Signal für eine bevorstehende Rezession. Die Differenz zwischen der Rendite von zweijährigen und zehnjährigen Treasuries beträgt gerade noch 17 Basispunkte . Zuversicht sieht anders aus.

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