Märkte / Derivate

Maissaison droht ins Wasser zu fallen

Das schlechte Wetter in den USA treibt die Maispreise nach oben, trotz Handelskrieg. Das Landwirtschaftsministerium hat die globale Ernteprognose für das Gesamtjahr erneut nach unten korrigiert.

Es ist kein gutes Jahr für die amerikanischen Bauern. Neben dem Handelskonflikt zwischen den USA und China macht ihnen nun auch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die anhaltenden Regenfälle haben die Maisaussaat so stark beeinträchtigt, dass das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die globale Gesamtjahresprognose im Juni erneut nach unten korrigiert hat.

Im Gegensatz zu anderen Agrargüterpreisen haben die Maisnotierungen nicht unter der Eskalation zwischen den USA und China gelitten. Im vergangenen Monat sind die Preise sogar deutlich gestiegen. Letzte Woche waren 83% der US-Felder ausgesät, der niedrigste Anteil, der zu diesem Zeitpunkt je gemessen wurde. Je später gesät wird, desto geringer fällt der Ertrag aus.

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