Märkte / Aktien

Makroinvestoren sehen Ungemach

Jeffrey Gundlach & Co. sind sich uneins, was gefährlicher ist: die hohe Inflation oder die drohende Rezession. Argumente gibt es für beides.

Es sind turbulente Zeiten: In Europa ein Krieg, in den USA die Inflation auf Vierzigjahreshoch und weltweit eine Pandemie – Gründe, sich Sorgen zu machen, gibt es also genug. Das sehen auch die Makroinvestoren Jeffrey Gundlach, Ed Yardeni und David Rosenberg so.

Obwohl die drei die Finanzmärkte seit Jahrzehnten beobachten, unterscheidet sich ihre Einschätzung zum weiteren Verlauf der Wirtschaft und der Märkte markant. Das zeigt beispielsweise die Beurteilung der Geldpolitik des Federal Reserve.

Fed unter Zugzwang

Laut Jeffrey Gundlach ist die US-Notenbank mit der am 16. März eingeläuteten Straffung des Leitzinses «deutlich zu spät», wie der Gründer des Anleihenspezialisten DoubleLine dem US-Fernsehsender CNBC nach dem Zinsentscheid vergangene Woche erklärt hat. Dabei verweist er auf den historischen Zusammenhang zwischen dem Lohnwachstum und dem Leitzins. «Während das Lohnwachstum in die Höhe geschossen ist, hat das Fed zugewartet.»

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