Unternehmen / Schweiz

Manager schlagen vorsichtigere Töne an

Kotierte Gesellschaften machen für das zweite Halbjahr verschiedene Bremsfaktoren aus. Trotzdem dürfte es nochmals gut werden.

Das zweite Halbjahr werde für die kotierten Schweizer Unternehmen gut, aber wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut wie das erste ausfallen: Das erwarten die von der «Finanz und Wirtschaft» befragten Analysten. Die globale Wirtschaft brumme immer noch, aber nicht mehr so hoch getaktet wie in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten. Dazu komme Gegenwind vom Euro, der wieder schwächer geworden sei. Zudem verunsichert der Handelskonflikt zwischen den USA und China/Europa.

Die Analysten sind sich einig: Das erste Halbjahr ist für die meisten kotierten Schweizer Gesellschaften ausgezeichnet gelaufen. «Wir haben meistens gute bis sehr gute Zahlen gesehen, insbesondere bei Auftragseingang und Umsatz», sagt Remo Rosenau, Leiter Finanzanalyse bei der Helvetischen Bank. «In vielen Fällen wurden die hohen Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen», erklärt Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research bei der Bank Vontobel. Das sei bei 75 bis 80% der Unternehmen zu beobachten gewesen – «eher mehr als sonst üblich».

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