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Märkte / Makro

Mangel an Arbeitskräften belastet US-Konzerne

Der enger gewordene Arbeitsmarkt führt zu einem Aufwärtsdruck auf die Löhne, heisst es im jüngsten Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed.

(Reuters) Trotz der Erholung der US-Wirtschaft hält sich der Inflationsdruck einer Fed-Umfrage zufolge weiter in Grenzen. Die Preise seien im Zeitraum zwischen Mitte Februar und Ende März leicht gestiegen, ergab die Umfrage der Zentralbank, deren Ergebnisse am Mittwochabend im sogenannten Beige Book veröffentlicht wurden.

Dafür befragen die Notenbanker ihre Kontakte in der Wirtschaft. Demnach erwarten Unternehmen, dass die Preise in den kommenden Monaten leicht bis mittelmässig steigen werden.

Das Fed hat sich zum Ziel gesetzt, in den USA für Vollbeschäftigung zu sorgen und die Teuerungsrate auf 2% klettern zu lassen. Um eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden, wollen die Währungshüter die Zinsen in diesem Jahr mehrmals anheben.

Der Konjunkturaufschwung macht sich auch bei der Suche nach Arbeitskräften bemerkbar, wie die Erhebung weiter ergab. So haben viele Unternehmen inzwischen Probleme, selbst Stellen zu besetzen, für die nur eine niedrige Qualifikation nötig ist.

Die US-Arbeitslosenquote ist mit 4,5% auf einem langjährigen Tiefpunkt angelegt. Zudem wächst die Zahl der Stellen schneller als die Bevölkerung im Erwerbsalter. Die Inflation lag zuletzt bei 2,4%.