Unternehmen / Gesundheit

Manipulierte Gene bekämpfen den Krebs

Novartis ist weltweit der Vorreiter in der Car-T-Zelltherapie. Das Medikament Kymriah wurde gerade in Europa zugelassen. Das Marktpotenzial ist gross.

Auf dem Konzept der personalisierten Medizin ruhen grosse Hoffnungen. Ende August gab es einen Meilenstein in Europa. Erstmals hat die EU-Kommission Krebsbehandlungen zugelassen, die als Car-T-Zelltherapien bekannt sind. Dabei geht es um eine Kombination aus Zell-, Gen- und Immuntherapie. Damit werden Patienten derzeit vor allem dann behandelt, wenn herkömmliche Behandlungen wie Chemotherapie, Bestrahlung oder chirurgischer Eingriff auch zusammen mit älteren Medikamentengenerationen nicht mehr wirken.

Im günstigsten Fall versprechen die auf die Patienten massgeschneiderten neuen Wirkstoffe sogar eine komplette Heilung. Bei der Behandlung werden körpereigene Zellen entnommen, genetisch verändert und dem Körper zurückgegeben, damit er selbständig Krebszellen bekämpfen kann. Sie kommt aber gleichwohl noch immer mit gefährlichen Nebenwirkungen einher, die bis zum Tod reichen können.

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