Unternehmen / Gesundheit

Galenica-Zahlen werfen Fragen auf

Analyse | Der Gewinnsprung der Berner Gesundheitsgruppe im ersten Semester ist schwer einschätzbar. Aktien sind jedoch weiterhin kaufenswert. Im Geschäft mit Eisenmedikamenten schlummert grosses Potenzial.

Der Berner Gesundheitskonzern Galenica macht es Anlegern nicht einfach. Anders als die meisten – oft deutlich kleineren – kotierten Unternehmen in der Schweiz verzichtet die mittlerweile mit fast 5 Mrd. Fr. bewertete Gruppe auf die Durchführung einer Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen.  Im Gegensatz zum Vorjahr will Galenica dieses Jahr auch keinen Investorentag abhalten, was auf der Website damit begründet wird, es gebe derzeit «keine weiteren Informationen, die ein interessantes Programm für einen Investor Day 2013 ermöglichen würden».

Um sich einen Reim auf die jüngste Geschäftsentwicklung zu machen, müssen Investoren mit gedruckten Informationen Vorlieb nehmen wie dem am Dienstag veröffentlichten Semesterbericht. Darin weist das Unternehmen einen um 2% gestiegenen Umsatz von 1649 Mio. Fr. aus. Die Erwartungen des Markts wurden damit nicht erfüllt. Analysten hatten im Durchschnitt mit einer doppelt so grossen Steigerung zum Vorjahr von über 4% auf knapp 1690 Mio. Fr. gerechnet.

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