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Märkte / Makro

Marktbeobachter geben keine Entwarnung

Amerikanische Finanzmarktspezialisten wie David Rosenberg, Tobias Levkovich und Scott Minerd gehen nicht von einer raschen Erholung an den Börsen aus.

Die US-Aktienmärkte kennen derzeit nur eine Richtung. Seit mehr als einer Woche verlieren sie Tag für Tag an Wert – schneller als je zuvor. Dabei brach der S&P 500 seit dem Rekordhoch in der vergangenen Woche bis zur Eröffnung vom Freitag 14% ein. In die andere Richtung geht es für Treasuries: Die Notierungen der langen US-Staatsanleihen steigen, die Renditen erreichen Rekordtiefs. Das Bild ist klar: Die globale Ausbreitung des Coronavirus treibt Anleger in sichere Anlagen.

Wie geht es nun weiter? Droht den Aktienmärkten auch nächste Woche Ungemach oder zeichnet sich bereits eine Gegenbewegung ab? Zwar kann niemand diese Fragen mit Sicherheit beantworten. Dennoch lohnt es sich, in solch turbulenten Zeiten zu achten, wie Marktbeobachter die Lage beurteilen. Die FuW hat sich dafür in den USA und der Schweiz umgehört.

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 01.03.2020 - 19:55

Alle verlieren wieder einmal die Nerven. Statt die FuW sorgfältige Experten zu Wort kommen lässt, dürfen zartbesaitete Gemüter ihre Gefühlslage loswerden. Fundamental sieht es so aus, dass das Virus überbewertet wird und auf die Wirtschaft nicht nur negative Auswirkungen hat. Die Konjunktur ist im Begriff sich zu erholen und der Trend wird sich fortsetzen, falls der Staub sich aufgelöst hat.