Unternehmen / Schweiz

Generationenwechsel im Bauernverband

Mit Martin Rufer übernimmt ein Agronom mit Hochschulbildung das Direktorium des Bauernverbands. Er lehnt mehr Freihandel und Wettbewerb nicht a priori ab. 

Nein, er entspricht nicht dem gängigen Bild des bodenständigen Bauernpolitikers – vielmehr erinnert er an einen smarten Jungmanager. Die Rede ist von Martin Rufer, der am 26. Februar zum Direktor des Schweizerischen Bauernverbands SBV gewählt worden ist. Er tritt sein Amt am 1. April an. Rufer ersetzt Jacques Bourgeois, der nach achtzehn Jahren an der operativen Spitze des Verbands in den Ruhestand tritt.

In der Tat hat sich Rufers Werdegang nicht auf dem Bauernhof abgespielt, sondern an der ETH und im Bauernverband. Er wächst als Bauernsohn auf einem Hof in der Nähe von Solothurn auf. Dort lebt er heute noch mit seiner Familie, das Land allerdings bewirtschaftet er nicht selbst, es ist verpachtet. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?