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Unternehmen / Gesundheit

Maues Pharmageschäft belastet J&J

Der US-Pharmariese konnte im ersten Quartal nur wenig wachsen. Dank der Actelion-Übernahme bleiben die Prognosen jedoch optimistisch.

(Reuters) Ein verhaltenes Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bremst den US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (JNJ 126.92 -0.48%). Der Umsatz stieg im ersten Quartal überraschend gering um 1,6% auf 17,77 Mrd. $ zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ihm setzte vor der Übernahme der Schweizer Biotechfirma Actelion (ATLN 274.25 -1.53%) zu, dass sich das Pharmageschäft nicht so stark entwickelte wie erwartet. Während die Erlöse dort nur um 0,8% zulegten, konnte J&J kräftigere Zuwächse mit Medizintechnik und Konsumgütern verbuchen. Der Gewinn des Herstellers von Produkten wie Penaten-Babypflege, o.b.-Tampons und Listerine-Mundwasser ging um 0,8% auf 4,42 Mrd. $ zurück. Dabei machten ihm auch Sonderaufwendungen zu schaffen.

Der US-Konzern steht mit dem 30 Mrd. $ schweren Actelion-Kauf kurz vor dem Abschluss der grössten Pharma-Übernahme in Europa seit 13 Jahren. Der Vollzug der Transaktion wird unverändert für das zweite Quartal erwartet. Wegen des Zukaufs erhöhte J&J seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr.