Unternehmen / Ausland

McDonald’s zieht sich aus Russland zurück

Ukrainekrieg | Infolge des Ukrainekrieges verkauft der Fast-Food Konzern nach mehr als dreissig Jahren das Geschäft in Russland.

(Reuters) Als Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine verkauft McDonald’s sein vor mehr als 30 Jahren gegründetes Geschäft in Russland. Die durch den Ukrainekrieg verursachte humanitäre Krise und das unvorhersehbare geschäftliche Umfeld sorgten dafür, dass ein Festhalten am Russland-Geschäft nicht länger tragbar sei, teilte der weltgrösste Burger-Brater am Montag mit. Der Konzern hatte bereits entschieden, seine 847 Restaurants in Russland vorübergehend zu schliessen, nun sucht er einen neuen Eigner für diese — seine Marke will McDonald’s dagegen halten.

Die 62’000 Mitarbeiter in dem Land sollen bis zum Abschluss der Transaktion weiter bezahlt und dann vom neuen Eigner beschäftigt werden, hiess es weiter. Der US-Riese stellt sich im Zuge der Verkaufs auf eine Abschreibung in Höhe von rund 1,2 bis 1,4 Mrd. $ ein.

McDonald’s galt in der ehemaligen Sowjetunion einst als Symbol des US-Kapitalismus und öffnete bereits 1990 eine erste Filiale in dem Ostblock-Land. Mehr als 5’000 Menschen kamen damals zur Burger-Premiere. Zahlreiche westliche Konzerne haben sich nach dem Angriff auf die Ukraine und den folgenden Sanktionen des Westens aus Russland zurückgezogen.

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