Unternehmen / Konsum

MCH-CEO: «Wir müssen internationaler werden»

René Kamm, CEO der MCH Group, erläutert, warum das Heimgeschäft der Messebetreiberin unter Druck ist und ihre Zukunft vor allem im Ausland liegt.

Andreas Kälin und Pascal Meisser

Am 22. März beginnt die Baselworld, mit halb so vielen Ausstellern wie im Vorjahr. Die Uhren- und Schmuckmesse ist ein Aushängeschild der MCH Group, die von René Kamm geführt wird. Er sagt, wo die Probleme liegen und warum der Messebetreiber das Wachstum im Ausland suchen muss.

Herr Kamm, es wird von einem Kampf der Uhrenmessen gesprochen – wobei der Genfer Uhrensalon SIHH Lob einheimst, während die Baselworld in der Defensive ist.
Das Wort Kampf stört mich. Denn die Konzepte der beiden Messen sind nicht vergleichbar, so wenig wie ein Learjet und ein Jumbo-Jet. Der Genfer Uhrensalon bildet einen geschlossenen Kreis, dem nur ausgesuchte Marken angehören. Kunden und ausgewählte Medienvertreter werden eingeladen. Die Baselworld dagegen setzt auf Diversität, nicht nur in der Horlogerie, sondern auch im Schmuckbereich und bei den Zulieferern. Dieses Konzept der Vielfalt ist heute allerdings schwierig verkaufbar.

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