Unternehmen / Konsum

MCH Group geht in die Offensive

Analyse | Die Messebetreiberin reagiert auf Aktionärskritik und stellt grundlegende Veränderungen in Aussicht.

Zwei Tage vor der ausserordentlichen Generalversammlung geht die Unternehmensführung der MCH Group in die Offensive. Auf Druck des grössten Privataktionärs, der AMG Fondsverwaltung, bezieht sie vorab Stellung zu zahlreichen Fragen. Sie übt dabei Selbstkritik und zeigt strategische Optionen auf.

Um den Einstieg neuer Investoren zu ermöglichen, wird zudem eine Kapitalerhöhung ins Spiel gebracht. Die Gesellschaft brauche Geld für Investitionen in ihre Produkte, sagt VR-Präsident Ulrich Vischer zu «Finanz und Wirtschaft».

Erhard Lee, Vertreter der Gruppe AMG, ist gegenüber einer Kapitalerhöhung jedoch kritisch eingestellt. «Würde damit ein Investor einsteigen, der unsere Ansichten teilt, wären wir wohl dabei. Aber nicht auf Vorrat», sagt er.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.