Ziemlich genau 1 Mio. € hätte man flüssig haben müssen, hätte man sich einen McLaren Senna kaufen wollen. Doch es ist leider zu spät: Die 500 Exemplare sind schon weg. Das Geschäft brummt bei McLaren; was die Engländer auch machen, es wird ihnen aus den Händen gerissen.

Es ist aber auch wieder einmal heftig, was da in Woking entsteht. Der Senna basiert auf dem schon feinen 720S, wurde aber noch deutlich geschärft: 800 PS statt 720, 800 Nm maximales Drehmoment – und trotz wilder Aufbauten auch noch um paar Kilo leichter. 1198, um genau zu sein, in etwa so viel wie ein VW Polo. McLaren bezeichnet den Senna als «the most extreme McLaren road car yet» – und optisch stimmt das sicher.

Die Fahrleistungen: 0 auf 100 in 2,8 Sekunden, 0 auf 200 in 6,8, Höchstgeschwindigkeit 340 km/h. Das kann sich sehen lassen. Okay, beim Tempo mag die Begeisterung am Stammtisch jetzt nicht so wild sein, doch das hat alles seinen Grund, wie auch die vielen Spoiler: Abtrieb.

Mit 800 Kilo Abtrieb bei 250 km/h setzt der McLaren einen neuen Bestwert bei den Serienfahrzeugen. Und dürfte damit, überhaupt dank seiner aktiven Aerodynamik, dem geringen Gewicht und der Leistung des 4-Liter-V8-Doppelturbo auf der Rennstrecke das ultimative Ding sein. Man darf aber auch auf der Strasse fahren.

Erstmals zu sehen sein wird der McLaren Senna auf dem Genfer Auto-Salon, der heuer vom 8. bis 18. März stattfindet.