Unternehmen / Gesundheit

Medacta erwartet den Nachfrageeinbruch für das zweite Quartal

Analyse | Der Hersteller von Gelenkimplantaten hat die letztjährigen Ziele nicht erreicht. Das Management wagt in der Krise keinen Ausblick.

Vor ziemlich genau einem Jahr war Med­acta an die Börse gegangen. Wohl niemand hätte gedacht, dass das Tessiner Medizinaltechnikunternehmen in zwölf Monaten fast die Hälfte an Wert einbüssen würde. Zu einem enttäuschenden 2019 kommt nun die Coronakrise hinzu.

Das vergangene Jahr lässt sich kurz ­zusammenfassen. Medacta wuchs 2019 zwar mehr als doppelt so rasch wie der Markt für Gelenkimplantate, und auch die Profitmarge lässt sich mehr als sehen. Doch weder das Semesterergebnis noch das Jahresresultat erfüllten die Erwar­tungen. Zuletzt fiel die Betriebsgewinnmarge auf Stufe Ebitda knapp unter das reduzierte Ziel von 30%. Der ausgewiesene Gewinn schrumpfte wegen diverser Sonderkosten drei Viertel.

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