Unternehmen / Gesundheit

Medacta macht Ernst mit dem Börsengang

Das familiendominierte Tessiner Orthopädieunternehmen besticht durch ein spezielles Geschäftsmodell. In den Markt kommt aber nur ein beschränkter Teil der Aktien.

Am Anfang stand eine schmerzhafte Erfahrung. Alberto Siccardi musste sich in den Neunzigerjahren ein künstliches Hüftgelenk einsetzen lassen. Der komplizierte Eingriff, die grossen Schmerzen danach und die lange Rehabilitationszeit enervierten den Unternehmer. Er wollte eine schnellere, angenehmere und kostengünstigere Operationsmethode entwickeln.

So entstand 1999 Medacta – wahrscheinlich das einzige Orthopädieunternehmen der Welt, das von einem betroffenen Patienten gegründet wurde.

Bloss zwanzig Jahre später kommt das in der Nähe von Chiasso gelegene Unternehmen an die Börse. Wie Medacta am Montagmorgen mitgeteilt hat, ist die Publikumsöffnung für das zweite Quartal geplant. Federführend im IPO (Initial Public Offering) sind Credit Suisse und Morgan Stanley.

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