Unternehmen / Gesundheit

Medartis muss rasch grösser werden

Analyse | Das Orthopädieunternehmen leidet überproportional unter dem starken Franken.

Zweifache Belastung für Medartis in den vergangenen Monaten: Das Medizinaltechnikunternehmen litt nicht nur unter den Folgen der Pandemie, sondern auch unter negativen Währungseinflüssen. In Lokalwährung ist der Semesterumsatz mit 7% weniger gesunken als erwartet, und der Rückgang der Betriebsgewinnmarge auf Stufe Ebitda von 13 auf 12% hielt sich in Grenzen. Nach Währungsverlusten von 4,3 Mio. Fr. resultierte in den ersten sechs Monaten ein gemessen an der Unter­nehmensgrösse happiger Fehlbetrag.

Die hohe Währungsabhängigkeit ist Folge eines strategischen Entscheids. Med­artis setzt auf «Swiss Made», ent­wickelt und produziert ihre kleinteiligen ­Implantate zur Wiederherstellung von Knochen nach einer Fraktur ausschliesslich am Hauptsitz in Basel. Der Kosten­anteil in Franken ist daher deutlich grösser als der Anteil der Einnahmen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?