Unternehmen / Gesundheit

Medtech-Titel sind doch nicht so immun

Die Branche gilt als relativ krisenresistent. Doch die Coronapandemie trifft die meisten Unternehmen der hiesigen Medizinaltechnik hart.

Die Coronapandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt. Über ein Drittel der globalen Bevölkerung ist eingesperrt. Etablierte Annahmen ­gelten nicht mehr – auch die, dass die Medizinaltechnikbranche relativ krisenresistent sei. Die Aktien der kotierten Schweizer Medtech-Unternehmen haben, mit einer Ausnahme, in den vergangenen Wochen ähnlich heftig wie die Gesamtbörse auf die Ausbreitung des Virus reagiert.

Dabei zählte Medizinaltechnik zusammen mit IT und Technologie im vergan­genen Jahrzehnt zu den am besten rentierenden Sektoren. Rasch erholten sich Medtech-Valoren von der Finanzkrise. Umsatz und Gewinnmarge vieler Unternehmen stiegen seither stetig, wie die Bewertung an der Börse. Im Unterschied zur Pharmabranche drohen keine Flops in Forschung und Entwicklung, keine ­Patentklippe. Robuste Bilanzen, operative Gewinnmargen von 20 bis 30% und vorteilhafte demografische Trends zeichnen den Sektor aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Fredy Tschannen 10.04.2020 - 16:46

Die Kürzung von Dividende ist ein falscher Ansatz. Keine Boni,Kürzung der Mannaerger
Löhne. Die Kürzungen in der Bilanzen als Eigenkapital verbuchen.