Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Die Geschichte
Unternehmen / Gesundheit

Straumann: Mehr als einen Zahn zugelegt

Der Aufstieg von Straumann als Dentalunternehmen hat viele Väter. Erst die dritte Generation der Familie bringt es zur Blüte.

Keine Zahnlücke, sondern ein Beinbruch markiert den Beginn der Erfolgsstory von Straumann. Reinhard Straumann, Tüftler und passionierter Skispringer, beschäftigt sich nach einem schweren Sturz auf der Schanze, wohl unzufrieden mit dem Fortschritt der Heilung, mit dem Aufbau von Knochen. In seinem privaten Forschungslabor entdeckt er in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, dass Knochen eine kristalline Struktur enthalten, die ihnen Festigkeit verleiht – eine bahnbrechende Erkenntnis, die Jahrzehnte später Grundlage des Erfolgs mehrerer Schweizer Medizinaltechnikunternehmen von Weltruf bilden sollte.

Ähnliche Forschung hatte Reinhard Straumann schon zuvor über die Kristallstruktur von Metallen betrieben. Daraus entwickelt er in den Dreissiger- und Vierzigerjahren Speziallegierungen für Uhrenfedern, die heute noch in mechanischen Qualitätsuhren eingesetzt werden.

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