Unternehmen / Finanz

Mehr Banken wollen Negativzinsen weitergeben

Kurzfristig verdienen die Banken gutes Geld. Weitere Investitionen in die Informatik werden die Margen allerdings belasten.

Den Schweizer Banken geht es gut. Das Geschäft brummt, die hiesigen Institute blicken optimistisch in die Zukunft. Seit dem Jahr 2000 ist das Hypothekarvolumen 89% gestiegen, die Kundeneinlagen haben sich verdoppelt, und die Wertpapierbestände haben sich 50% erhöht. Das geht aus dem Bankenbarometer 2018 der Beratungsgesellschaft EY hervor, das an einer Medienkonferenz in Zürich vorgestellt wurde. Dazu wurden hundert Schweizer Banken zu verschiedenen Themen befragt.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Banken 30% zurückgegangen, die Zahl der Filialen 30% geschrumpft. Dass die Zahl der Bankangestellten seit der Jahrtausendwende stabil geblieben ist, erweckt einen falschen Eindruck. 2016 gab es gut 120’000 Bankangestellte. Das sind zwar nur 3% weniger als im Jahr 2000, aber knapp 10% weniger als 2010.

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