Märkte / Derivate

Mehr Marktmacht mit Optionen auf GameStop

Anleger kaufen Call-Optionen und sitzen im Wettstreit mit Hedge Funds am längeren Hebel.

Saftige Schlagzeilen: «Zur Waffe gemachte Optionen als Turbolader für das schwindelerregende Rally von GameStop» und «Kleinanleger kaufen massenhaft viral gegangene Optionen». Diese Überschriften stammen nicht aus einem Revolverblatt, sondern von der «Financial Times» und der Agentur Bloomberg. Was ist da bloss geschehen?

Bei den viralen Turboladern geht es um Call-Optionen, die sich auf die Aktien von GameStop beziehen, einer amerikanischen Ladenkette für Videospiele. Der Aktienkurs wird in schwindelnde Höhen getrieben in einem irrwitzigen Wettstreit zwischen grossen Hedge Funds, die auf fallende Kurse setzen, und Millionen von Kleinanlegern, die die Titel nach oben treiben. Das Handelsvolumen in Optionen ist in den letzten Tagen markant gestiegen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?