Märkte

Mehr Risiko und Ertrag mit Frankenanleihen

Bei einheimischen Emittenten von Frankenobligationen verschlechtert sich die Bonität. Für Anleger werden die Zinspapiere damit aber attraktiver.

Anleger am Frankenobligationenmarkt profitieren auch in der Pandemie von der Stabilität der Schweizer Unternehmen. Gleichwohl verschlechtert sich unter dem Strich die Kreditwürdigkeit der schwächeren Emittenten. Dies zeigt der neueste Swiss Rating Guide, den die Zürcher Kantonalbank (ZKB) diese Woche veröffentlicht hat.

Weil die Ausfälle von Schuldnern aber weiterhin ausbleiben, wachsen damit die Chancen für die Privatanleger. Trotz Negativzinsumfeld können sie mit Anleihen aus der Schweiz sogar einen Ertrag einfahren.

Während Bundesobligationen und Pfandbriefe vor allem für Profiinvestoren interessant sind, weisen Papiere schlechterer Bonität im ersten Halbjahr eine positive Performance auf, wie die Swiss Bond Indizes (SBI) zeigen. Ein Grund dafür dürfte auch in der nachlassenden Emissionstätigkeit liegen.

Positive Performance

Der SBI AAA-BBB spiegelt den breiten Markt für Frankenobligationen mit Anlagequalität (Investment Grade): Er verbuchte in den ersten sechs Monaten 2021 einen Verlust aus Kursentwicklung und Zinscoupons von 1,2%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?