Unternehmen / Industrie

Meier-Tobler-CEO: «Werden Erfahrungen in den Alltag einbringen»

Martin Kaufmann, Chef von Meier Tobler, erläutert die Aufräumarbeiten nach dem Cyberangriff und äussert sich zur Nettoverschuldung.

Für Meier Tobler wird 2019 ein denkwürdiges Jahr werden. Zum einen hat der Grosshändler und Servicetechniker im Bereich Gebäudeklima zum Ende des ersten Halbjahres die Massnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Integration wie geplant zum grossen Teil abgeschlossen. Zum anderen aber war das Unternehmen im Juli für mehrere Tage durch einen Cyberangriff quasi komplett lahmgelegt. CEO Martin Kaufmann äussert sich dazu im Gespräch mit der FuW am Rande der Anlegerkonferenz Investora.

Herr Kaufmann, wie haben Sie persönlich damals im Juli bemerkt, dass Meier Tobler einem Cyber-Angriff ausgesetzt war, und wie haben Sie im ersten Moment reagiert?
Den 24. Juli 2019 werde ich nicht so schnell vergessen. Am Morgen um 6 Uhr hat mich unser CFO benachrichtigt. Nach und nach wurde uns klar, dass wir an diesem Tag keine Ware zu den Kunden liefern können. Dann erfasste mich persönlich eine Betroffenheit – so muss es sich anfühlen, wenn zu Hause eingebrochen wurde und man noch nicht weiss, wo die Einbrecher überall herumgeschnüffelt haben. In der Folge haben wir umgehend die für solche Fälle bezeichneten Krisenstäbe eingesetzt und die vorbereiteten Notfallprozedere gestartet.

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