Unternehmen / Schweiz

Meier-Tobler-Chef: «Wir sind nicht der Flaschenhals»

Roger Basler, CEO von Meier Tobler, attestiert dem Haustechnikunternehmen hohe Lieferfähigkeit trotz volatiler Beschaffungsmärkte.

Das Interesse an der Hausmesse von Meier Tobler in der Umwelt Arena Schweiz war gross. Zahlreiche Fachvorträge zu Wärmepumpen, Dämmung oder Digitalisierung lockten vor allem Installateure, die den grössten Teil der Kundschaft des Haustechnikunternehmens ausmacht, in die Halle. Am Rande der Messe sprach «Finanz und Wirtschaft» mit CEO Roger Basler und Verwaltungsratspräsident (VRP) Silvan Meier, der telefonisch zugeschaltet war, über die Energiewende mit ihren Chancen und Risiken und über den Rückkauf von Aktien.

Mit einem guten Jahresergebnis 2021 im Rücken – der Umsatz stieg 5% und der Gewinn hat sich vervierfacht – hat das Unternehmen nach dreijähriger Pause nicht nur die Dividendenzahlung wieder aufgenommen, sondern auch ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, mit dem es in höchstens drei Jahren maximal 8,66% des Aktienkapitals aus dem Markt nehmen will.

Gewinnverdichtung

Ziel des Rückkaufs sei eine Gewinnverdichtung. «Unser Benchmark ist ein Gewinn von 2 Fr. pro Aktie. Da werden wir mittelfristig hinkommen oder sogar darüber hinaus gehen», sagt Silvan Meier. 2021 erreichte die Kennzahl 1.31 Fr. nach 0.32 Fr. im Jahr zuvor. «Wir versuchen, im Gleichschritt mit den Abschreibungen zurückzukaufen und auf die Anzahl der alten Aktien zurückzukommen.» Die Abschreibungen beziehen sich auf den Goodwill aus der Fusion der kotierten Walter Meier mit der damals zu Ferguson gehörenden Tobler Haustechnik im Jahr 2017, die zum Teil via Kapitalerhöhung finanziert wurde.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?