Unternehmen / Industrie

Metall Zug erstmals seit 2009 unter Buchwert

Analyse | Metall Zug steckt in einer Transformation mit hohen Investitionen und Vorleistungen. Ab 2021 sollten die ersten Früchte dieser Arbeit erntereif sein.

Dass 2019 für die Mischgruppe Metall Zug kein Glanzjahr werden würde, war schon länger absehbar. Die Gruppe befindet sich in einer grösseren Transformation, verbunden mit hohen Investitionen und sonstigen Vorleistungen. Der Umsatz ist zwar noch 20 auf 1220 Mio. Fr. gestiegen, doch war das dem Einbezug der 2018 gekauften Haag Streit zu verdanken, die erstmals für ein volles Jahr konsolidiert wurde.

Der Betriebsgewinn sackte 57% auf noch 39 Mio. Fr. ab. Darin enthalten sind Einmalkosten für die Altlastensanierung des Bodens am Hauptsitz in Zug im Umfang von 13,1 Mio. Fr. Unter dem Strich bleibt ein 54% niedriger Gewinn von 29 Mio. Fr. oder 67 Fr. pro Aktie. Ohne Altlastenkosten wären es 94 Fr. gewesen. Die Dividende wird von 70 auf 17 Fr. gekürzt.

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