Unternehmen / Industrie

Metall Zug muss Investitionsschub und Nachfragerückgang bewältigen

Analyse | Die Industriegruppe will langfristig die Rückkehr zur Margenstärke der früheren Jahre schaffen.

Im Juni hatte Metall Zug bereits vor einem Nullergebnis auf Stufe Ebit gewarnt. Jetzt ist es mit –1,6 Mio. Fr. noch leicht schlechter ausgefallen und liegt damit weit unter den 36,4 Mio. Fr. des Vorjahres. Der Rückschlag ergab sich trotz eines recht stabilen Umsatzes von 577 Mio. Fr., der nominell 4% zugelegt hat, bereinigt um Akquisitionen und Währungseffekte aber 1,4% zurückglitt.

Metall Zug nennt vor allem Rückstellungen für Bodensanierungen am Standort Zug als Belastungsfaktor im ersten Halbjahr. Sie bezifferten sich auf 13,7 Mio. Fr. Die Sanierung war überfällig geworden, da Metall Zug das Fabrikationsgelände um ihren Hauptsitz von Grund auf erneuert und teilweise für Dritte öffnet. Bei solch grossen Bauvorhaben müssen Altlasten jeweils beseitigt werden. Weil sich das Erneuerungsprojekt über Jahre hinzieht, könnten auch später noch weitere Rückstellungen nötig sein.

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