Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Index-Fokus
Märkte / Aktien

Mexiko fürchtet Trumps Schnapsideen

IPC: Eine US-Präsidentschaft von Donald Trump würde die Beziehung der Nachbarstaaten belasten. Dennoch eilt der mexikanische Aktienmarkt von einem Höchst zum nächsten.

Wer sich über die letzten Wochen ein Bild von Donald Trumps Präsidentschaftschancen machen wollte, brauchte dafür nicht einmal die Wahlumfragen zu konsultieren. Ein Blick auf den Wechselkurs des Pesos zum Dollar genügte. Jedes Mal, wenn sich der streitbare Milliardär gut in Szene setzte, gab die mexikanische Währung an Boden preis – und vice versa. Kein Wunder. Denn sollte Trump tatsächlich ins Weisse Haus einziehen, dürfte die quasi-symbiotische Beziehung der beiden Nachbarn gehörigen Schaden nehmen.

So hat Trump beispielsweise angekündigt, im Falle eines Wahlsieges das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu auszuhandeln respektive daraus auszutreten. Auch will er US-Unternehmen bestrafen, die Arbeitsplätze ins südliche Nachbarland verlagern. Zu seinen Vorschlägen gehört zudem, Importe aus Mexiko wesentlich höher zu besteuern. Die Auswirkungen wären massiv, ­gehen gegenwärtig doch mehr als 80% der mexikanischen Exporte in die USA. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?