Märkte / Rohstoffe

Mexikos Ölindustrie steckt in der Krise

Der mexikanische Energiekonzern Pemex ist stark verschuldet. Auch Staatshilfen werden zur Unterstützung der Refinanzierung diskutiert.

Andreas Knobloch, Mexiko-Stadt

Als die grösste wirtschaftliche Herausforderung Mexikos hat Finanzminister Carlos Urzúa die Rettung des staatlichen Ölkonzerns Pemex bezeichnet. Der Konzern befindet sich in der schwersten Krise seit vierzig Jahren. Er ist hoch verschuldet, die Produktion ist eingebrochen.

Am Rande des jährlichen Bankenkonvents im Badeort Acapulco Ende vergangener Woche räumte Urzúa gegenüber der Presse «kurzfristige» Finanzierungsprobleme ein, zeigte sich aber zugleich zuversichtlich, dass der Staatskonzern eine grossartige Zukunft vor sich habe. «Es gibt neue, sehr wichtige Ölfelder, die relativ leicht zu erschliessen sind, und einige Dinge, die mittelfristig möglich sind. Sehr kurzfristig hat Pemex jedoch eine übermässige Verschuldung.»

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