Unternehmen / Schweiz

Meyer-Burger-Aktionär konkretisiert Forderungen

Sentis, hinter der der russische Investor Pyotr Kondrashev steht, beantragt unter anderem die Aufhebung des genehmigten Kapitals.

(AWP) Der Meyer-Burger-Aktionär Sentis, hinter dem der russische Investor Pyotr Kondrashev steht, hat seine früher veröffentlichten Traktandierungsbegehren für die kommende Generalversammlung vom 2. Mai konkretisiert. Dazu gehören die Aufhebung des genehmigten Kapitals sowie Änderungen der prozentualen Limite beim Recht der Aktionäre auf Einberufung einer Generalversammlung und beim Traktandierungsrecht.

Sentis sieht bei Meyer Burger Nachholbedarf bei der Verbesserung der Unternehmensaufsicht, der sogenannten Corporate Governance. Die Investmentgesellschaft, die am Montag ihre Foderungen auf der Website www.changemeyerburger.ch aufschaltete, ortet beim Solartechnikunternehmen eine mangelnde Eigentümerkontrolle.

In den vergangenen sechs Jahren habe die Aktionärspräsenz bei den Generalversammlungen von Meyer Burger (MBT) lediglich zwischen 17,9% und 26,0% des Aktienkapitals gelegen. Dieser Umstand habe es dem Verwaltungsrat erlaubt, «Eigeninteressen vor das Wohl der Aktionäre zu stellen», schriebt Sentis.

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Leser-Kommentare

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Ernst J. Marliany 27.03.2019 - 19:50
Die Vorschläge von Sentis lassen auf eine rationale und konsequent fakten- orientierte Analyse schließen, deren Ergebnisse in der Folge emotionslos bewertet scheinen. Die Vorschläge sind geeignet, die Interessen der Aktionäre in deutlich stärkerem Maße zu berücksichtigen. Es sollte nicht vergessen werden, daß ohne ein überzeugtes Engagement der Aktionäre keine Gesellschaft sich auf Dauer positiv entwickeln kann. Aktionäre sind zumeist längerfristig… Weiterlesen »