Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen / Energie

Meyer Burger & Co. strahlen um die Wette

Die Solarindustrie erlebt an der Börse ein starkes Comeback. Die Abhängigkeit von Subventionen lässt nach, doch die Risiken für Anleger bleiben hoch.

Die Solarindustrie wartet seit Jahren darauf, dass sich ihre Produkte gewinnbringend verkaufen lassen, doch die Hürden waren stets zu hoch – ob selbst verschuldet oder nicht. Das lässt sich auch an den Aktienkursen ablesen.

In den vergangenen Monaten profitierten die meisten Solaraktien von den Aussichten auf einen demokratischen US-Präsidenten und von der Ankündigung des Green Deal der Europäischen Kommission. Titel wie Enphase Energy, Sunrun oder Sunpower verdreifachten ihren Börsenwert im laufenden Jahr. Haben Anleger den Einstieg schon verpasst?

Wohl kaum, aber sie müssen genauer hinschauen. Experten sind sich einig, dass die Zukunft der Solarindustrie je länger, je weniger von der Politik abhängt. «Durch den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen hat sich das Umfeld für Solaraktien nicht fundamental geändert», sagt Christian Zimmermann, Manager eines Nachhaltigkeitsfonds bei Amundi. Joe Biden wolle zwar dem Pariser Klimaabkommen wieder beitreten, und er setze auf erneuerbare Energien. «Aber wichtiger ist, dass die Produzenten von erneuerbarer Energie es geschafft haben, unabhängig von der Politik zu werden», so Zimmermann.  Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?