Unternehmen / Schweiz

Meyer Burger geht jetzt aufs Ganze

Um zu überleben, will der Maschinenbauer Solarzellen produzieren. Dafür ist eine Kapitalerhöhung nötig. Die Struktur der Transaktion wirft Fragen auf.

Meyer Burger sucht wieder einmal den Befreiungsschlag. Dafür wollen die Thuner in die Eigenproduktion von Solarzellen einsteigen. Um diesen im März angekündigten strategischen Richtungswechsel umzusetzen, braucht der kriselnde Solartechnikspezialist frisches Kapital. 165 Mio. Fr. sollen über eine Kapitalerhöhung eingenommen werden – es ist die vierte Kapitalmassnahme seit 2009. Das Geld ist für die Errichtung von Kapazitäten für die Produktion von hoch effizienten Heterojunction-(HJ-)Solarmodulen vorgesehen. Zunächst plant Meyer Burger, an bestehenden Standorten in der Schweiz und Deutschland zu produzieren. Hinzu sollen zusätzliche, bereits existierende Fabriken an historischen Solarstandorten in Deutschland kommen.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.