Unternehmen / Energie

Meyer Burger euphorisiert

Analyse | Die Kosten der Transformation des Solarunternehmens bleiben hoch.

Das alte Geschäft von Meyer Burger als Solarzulieferin läuft aus, das neue mit den selbst produzierten Solarmodulen hat im ersten Halbjahr noch keinen Umsatz eingebracht. Das rot gefärbte Zahlenset ist daher keine Überraschung. Bei einem Umsatz von 18 Mio. Fr. fehlten auf Stufe Ebitda 30,9 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 37,2 Mio. Fr.

Auch der Cashflow ging nochmals stark zurück, von –5,7 Mio. Fr. im Vorjahr auf –25,2 Mio. Fr. in den vergangenen sechs Monaten. Dennoch ist die Bilanz nach diversen Kapitalmassnahmen, die knapp 600 Mio. Fr. eingebracht haben, derzeit kein Grund zur Sorge.

Marge kommt unter Druck

Entscheidend ist, dass die Einnahmen aus dem Modulverkauf ab sofort fliessen. Das Management versprüht hierzu nach wie vor viel Zuversicht, obwohl es erst vor wenigen Tagen über Verzögerungen aufgrund von Lieferengpässen informieren musste. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Tanja Nantke 19.08.2021 - 08:07

Gegen unten kein Risiko mehr, werde heute kaufen was das Zeugs hält

Sibyl Kade 20.08.2021 - 08:44

Und schön eingekauft? 🙂

Stefan Huber 21.08.2021 - 10:49

Vom Volumen her bestimmt in grossem Umfang.😊🤑