Unternehmen / Energie

Meyer-Burger-VR steht wieder in der Kritik

Der Hauptaktionär fordert erneut den Rücktritt von Alexander Vogel und weiteren Verwaltungsräten. VR-Mitglieder sollen gegen das eigene Unternehmen spekuliert haben.

Meyer Burger und ihr Hauptaktionär, Sentis Capital, liegen sich weiter in den Haaren. In einem via «SonntagsZeitung» übers Wochenende veröffentlichten Brief fordert der aktivistische Aktionär erneut den Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Alexander Vogel sowie der Verwaltungsräte Franz Richter und Wanda Eriksen-Grundbacher. Sentis Capital ist ein Beteiligungsvehikel des russischen Milliardärs Petr Kondrashev. Gemäss letzter SIX-Meldung verfügt er mit Sentis über 5,4% des Meyer-Burger-Kapitals.

Der Konflikt zwischen Sentis und dem Aufsichtsgremium des Solarunternehmens ist nicht neu und wird seit Ende August auch öffentlich über die Medien ausgetragen. In einem 24-seitigen, an den Verwaltungsrat von Meyer Burger adressierten Brief übt Sentis Kritik an der Zusammensetzung des Gremiums und seiner Vergütungspraxis. In einer Stellungnahme sagt eine Sprecherin von Meyer Burger: «Wir haben die Anliegen des Aktionärs aufgenommen und entsprechende Gespräche geführt. Die Anliegen wurden für die kommende Generalversammlung aufgearbeitet.»

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