In Europa und den USA verändert die Zuwanderung die politische Szenerie. Wahlergebnisse der jüngsten Vergangenheit lassen sich ohne Verweis auf den Faktor Immigration nicht begründen.

Ganz neu ist das nicht; schon im Frankreich der Neunzigerjahre zum Beispiel forderten Spitzenpolitiker wie der Bürgerliche Jacques Chirac und der Sozialist François Mitterrand mehr oder weniger geschlossene Grenzen, in den USA sorgte Bill Clinton für strengere Regeln.

Dennoch hat der Zustrom seitdem zugenommen, und der Umgang der etablierten Kräfte damit wirkt ratlos. Vertreter des gesinnungsethischen Ansatzes (das «Gute» tun) wie auch des verantwortungsethischen (das «Richtige» tun) sind ohne Konzept: An den Ursachen der hohen Migrationsbereitschaft ändern sie nichts.

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