Märkte / Makro

Mikrofinanz setzt Wachstumsgeschichte fort

Den Schwellenländern dürften einige turbulente Monate bevorstehen. Den globalen Mikrofinanzsektor wird das allerdings kaum aus der Ruhe bringen.

Wer eine attraktive Rendite sucht, hat es zurzeit schwer. Anleihen werfen kaum mehr Zinsen ab, und viele Aktien scheinen angesichts hoher Bewertungen akut korrekturgefährdet. Kein Wunder gewinnen alternative Anlageformen an Bedeutung – wie etwa die Mikrofinanz. Das hohe Branchenwachstum wird dabei von mehreren Faktoren begünstigt: Einerseits legen gerade institutionelle Investoren wie Pensionskassen langsam, aber sicher ihre Scheuklappen ab. Andererseits ist das Expansionspotenzial, das der Finanzsektor in den Schwellenländern birgt, noch lange nicht ausgeschöpft.

Das ist der Grundtenor im aktuellen Marktausblick des spezialisierten Schweizer Vermögensverwalters responsAbility. Der globale Mikrofinanzsektor, so die Prognose, werde im kommenden Jahr voraussichtlich 10 bis 15% expandieren – wenn auch mit grösseren regionalen Unterschieden. So dürften etwa Lateinamerika und Zentralasien an Dynamik einbüssen. Das sei allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass wichtige Mikrofinanzmärkte wie Peru bereits ein erstaunliches Wachstum durchlaufen und damit einen hohen Reifegrad erreicht hätten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?