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Millionenschaden für Lonza

Laut Einschätzung des Kantons Wallis sind mindestens 71 von 469 Grundstücken in Visp durch Quecksilber belastet. Der Feinchemiekonzern Lonza ist dafür möglicherweise verantwortlich. Das Unternehmen leitete zwischen 1930 und 1976 Quecksilber ins Abwasser. Es hat sich schon im vergangenen Jahr bereit erklärt, die Sanierungskosten vorzufinanzieren. Berechnungen der Analysten der Zürcher Kantonalbank zufolge dürfte sich der finanzielle Aufwand auf zwischen 50 und 150 Mio. Fr. belaufen. Wer die Kosten tatsächlich tragen wird, ist allerdings offen.

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