Unternehmen / Rohstoffe

Mit Bergbauriesen vom Energiewandel profitieren

Hunderte Bergbaugesellschaften sind an den Börsen der Welt kotiert. Privatanleger sollten sich dabei vor dem Prinzip Hoffnung hüten.

Fast alles, was die Industrie für ihre Produktion braucht, hat seinen Anfang in der Erdkruste: Eisen und Aluminium, Magnesium und Vanadium, Gold und Silber, ganz zu schweigen von Kohle, Öl und Gas. Der Bergbau ist daher wie die Öl- und Gasförderung ein grosses Geschäft, denn was nicht angebaut wird, muss abgebaut werden, wie es in einem alten Sprichwort heisst.

Derzeit stehen fossile Rohstoffe wegen der geopolitischen Verwerfung und dem Streben nach Versorgungssicherheit im Mittelpunkt des Interesses und bescheren den Produzenten hohe Gewinne. Langfristig wird die Bedeutung von Kohle, Öl und Gas jedoch abnehmen, denn der Klimaschutz verlangt die Dekarbonisierung der Wirtschaft. Im Gegenzug werden Metalle wie Lithium, Nickel, Platin oder Kupfer und seltene Erden immer wichtiger, da diese Rohstoffe für Batterien, Brennstoffzellen oder Windturbinen unabdingbar sind. Auch Uran könnte zu den Gewinnern gehören.

Höhere Kursziele

Die deutsche Privatbank Berenberg hat im April die Branchenstudie «Metals & Mining» veröffentlicht. Von den 29 analysierten Bergbauaktien haben 23 die Empfehlung «Kaufen», die restlichen Empfehlungen lauten auf «Halten». Mit einer Ausnahme haben die Analysten bei allen Titeln die Kursziele zum Teil deutlich erhöht. Auch die Preisprognosen für Edel- und Industriemetalle hat die Bank angehoben.

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