Unternehmen / Finanz

Dividendentitel gegen die Unsicherheit an den Börsen

Renditestarke Aktien dürften bei steigender Nervosität profitieren. Am Schweizer Markt ist die Auswahl gross.

Die Korrekturgefahr steigt. Hohe Bewertungen und die Rekordstände vieler Indizes machen die Börsen anfällig für Gewinnmitnahmen. Auch schweben über der Anlegerstimmung weiterhin die Folgen rascher Preissteigerungen sowie die Reaktion der grossen Zentralbanken darauf.

So blieb Fed-Chef Jerome Powell am letzten Freitag an seiner Jackson-Hole-Rede relativ unkonkret, was die Zukunft der US-Geldpolitik betrifft. Die Frage ist weiterhin, wann die amerikanische Notenbank ihre Anleihenkäufe reduziert und somit den Finanzmärkten Liquidität entzieht und wann eine erste Zinserhöhung folgt.

Auch die Volatilität an den Aktienmärkten, die zuletzt wieder gesunken ist, könnte zurückkehren. Enttäuschende Konjunkturdaten oder die Deltavariante des Coronavirus stehen jederzeit bereit, um die Anleger nervöser zu machen. Hinzu kommt, dass die Gewinnerholung nach der Pandemiedelle vielerorts vorerst wohl ihren Zenit erreicht hat.

Aktien bleiben attraktiv

Dass Aktien als Anlageklasse in diesem Umfeld ihre Attraktivität behalten, bezweifelt niemand ernsthaft. Vielmehr dürften innerhalb des Segments Verschiebungen stattfinden. Besonders gute Karten haben Valoren mit hoher Dividendenrendite. Sinkt das allgemeine Performancepotenzial, steigt die Bedeutung ihres konstanten hohen Einkommensstroms.

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