Unternehmen / Konsum

Mit einer fitten Selecta zurück an die Börse

Als neuer CEO der angeschlagenen Automatenbetreiberin Selecta will Christian Schmitz weg vom Panzerschrank und in die Büros. Die Krise spielt ihm in die Hände. 

24/7 nehme ihn der Job derzeit in Anspruch, sagt Christian Schmitz. Der vierzigjährige Norddeutsche hat eine der kniffligsten Aufgaben im Retail-Bereich: den Neuanfang mit Selecta. Das Unternehmen, in der Schweiz bekannt für seine Snackautomaten, lebt nur noch, weil die Private-Equity-Gesellschaft KKR 175 Mio. € eingeschossen hat. Schon vor Corona geriet Selecta hoch verschuldet in Schieflage. Dann zwang die Pandemie die Leute nach Hause, viele Automaten und Selbstbedienungsstationen blieben unangetastet. Im Zeitraum April bis Juni 2020 halbierte sich der Umsatz, der Verlust vergrösserte sich. Da nahm die Besitzerin KKR, die seit 2015 investiert ist, das Heft selbst in die Hand. CEO und Verwaltungsratspräsident mussten gehen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?