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Mit Laseraugen und vulkanischer Energie

Der unkonventionelle Präsident von El Salvador erklärt Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Den Strom dazu soll die Erdwärme im vulkanreichen Kleinstaat liefern.

Die Bitcoin-Fangemeinde hat einen neuen Helden. Nachdem Tesla-Chef Elon Musk wegen seiner Kritik am hohen Stromverbrauch von Bitcoin in Ungnade gefallen ist, feiert sie Nayib Bukele (39) als ihren Schutzpatron. Er ist Präsident von El Salvador, dem kleinen Land an der Pazifikküste Zentralamerikas, das wegen der hohen Mordrate als eines der gefährlichsten Länder der Welt gilt.

Diese Woche hat das Parlament Bukeles dreiseitiges Bitcoingesetz abgesegnet, wodurch El Salvador das erste Land wird, in dem die dezentral verwaltete Digitalwährung zum gesetzlichen Zahlungsmittel wird. Die Zentralbank und die Finanzmarktaufsicht haben neunzig Tage Zeit, die Umstellung umzusetzen. Ab dann darf niemand mehr eine Zahlung in Bitcoin ablehnen und säumige Schuldner deswegen verklagen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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