Märkte / Makro

Mit QE fordert die EZB ihre Nachbarn heraus

Dänemark bangt um seine Währungsanbindung an den Euro. Schweden denkt über ein eigenes Anleihenkaufprogramm nach, um die Krone zu schwächen.

Die Schweizerische Nationalbank ist das prominenteste Opfer der  ultraexpansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Aber sie ist längst nicht das einzige. Auch andere europäische Nachbarn werden durch den offensiven monetären Kurs, der in der Eurozone gefahren wird, zum Handeln gezwungen. Die EZB will Anleihen aufkaufen, um Geld zu schöpfen (Quantitative Easing, QE). Dänemark ist besonders exponiert. Es ist, wie die Schweiz, ein Zwerg im Vergleich zur Eurozone. Die Währung steht unter Aufwertungsverdacht gegenüber dem schwächelnden Euro. Es braucht wenig Volumen, um den Wechselkurs aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Dominic Frischknecht 20.01.2015 - 19:51
Fragt der Grieche den Draghi: ich trink Uso, was machst du so? Antwortet Draghi: ich druck Euro und stress Jordans Neuro. Druf de Jordan: Jetzt isch fertig lustig, d SNB git de Eurosťützigskäuf de Usstig! And then there comes Janet: due to falling oil prices and ongoing upward pressure on USD which are lowering our inflation and job creation forecasts… Weiterlesen »