Die Schweiz ist ein sehr kleinräumiges Land. Entsprechend mobil sind die Schweizerinnen und Schweizer im Alltag. Der Personenverkehr spielte sich 2018 zur überwiegenden Mehrheit auf der Strasse ab. Knapp drei Viertel der zurückgelegten Personenkilometer wurden in Personenwagen gefahren. Eisenbahn, Trams und Busse kamen zusammen nur auf 18%. Diese Verteilung spiegelt sich auch im beachtlichen Wachstum der Anzahl Motorfahrzeuge auf Schweizer Strassen. Im vergangenen Jahr waren in der Schweiz gut 6 Mio. Motorfahrzeuge registriert – bei einer Wohnbevölkerung von rund 8,5 Mio. Seit 1980 entspricht dies einem Zuwachs von 86,5%. Die Wohnbevölkerung hat in dieser Zeitspanne lediglich 35% zugenommen. Gut drei Viertel der Motorfahrzeuge waren Personenwagen, entsprechend 4,6 Mio. Damit hat sich ihr Bestand seit 1980 etwas mehr als verdoppelt. Der grösste Zuwachs ergab sich mit einem Plus von 442% bei den Motorrädern. Umgekehrt hat die Anzahl der Motorfahrräder deutliche 68% abgenommen. Die Zahl der Gütertransportfahrzeuge ist 160% gestiegen; der Güterverkehr hat sich rund verdoppelt. Eher ernüchternd fällt der Blick auf die Verteilung gemäss Antriebsarten aus: 97% der Personenwagen fuhren 2019 mit Benzin oder Diesel. Aller staatlichen Förderung zum Trotz waren lediglich 0,6% Elektromobile auf Schweizer Strassen unterwegs.