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Unternehmen / Industrie

Mögliches Untersuchungsverfahren gegen Ex-LafargeHolcim-CEO

Die französischen Behörden haben Justizkreisen zufolge ein formelles Ermittlungsverfahren gegen Eric Olsen eröffnet.

(AWP) Gegen den früheren LafargeHolcim-CEO Eric Olsen könnte ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Justizkreise am Donnerstagabend.

Am Vortag hatten französische Ermittler drei ehemalige Lafarge-Manager befragt. Neben Olsen wurden auch der früheren Lafarge-CEO und zeitweilige LafargeHolcim-Co-VRP Bruno Lafont sowie der frühere operative Generaldirektor Christian Herrault befragt.

Bei den Ermittlungen geht es um die Vorgänge um das Lafarge-Werk in Syrien in den Jahren 2013 bis 2014, also vor der Fusion mit Holcim. Die Vorwürfe beziehen sich auf Terrorfinanzierung und Gefährdung von Personen. Lafarge hatte bestimmte Gruppierungen bezahlt, um die Produktion in dem Bürgerkriegsland aufrecht zu erhalten.

LafargeHolcim (LHN 54.2 0.74%) ist derzeit nicht Partei in der Untersuchung der französischen Behörden.

Die komplette Historie zu LafargeHolcim finden Sie hier. »

Ein Kommentar zu «Mögliches Untersuchungsverfahren gegen Ex-LafargeHolcim-CEO»

  • Ernst J. Marliany sagt: 08.12.2017 – 18:37 Uhr

    Liebe Gutmenschen, der CEO Eric Olsen ist wie jeder Führungsoffizier verantwortlich nicht primär für das ihm anvertraute Material, sondern vor allem für die ihm unterstellten Menschen ungeachtet derer Rasse, Religion, Geschlecht und Hautfarbe. Ihnen gegenüber besitzt er eine nicht zu über-bietende FÜRSORGEPFLICHT! Er alleine verantwortet Entscheidungen vor Ort, “CHAPEAU”, wenn er die faktischen Realitäten höher bewertet als irgendwelche, irgendwo, irgendwie verfasste Gutmenschenregeln! Habt doch einnal den Mut, Euch eine ehrliche Antwort auf die Frage zu geben, wir ihr in dieser Situation gehandelt hättet! Soll ich etwa annehmen, daß ihr das Leben Eurer Mitarbeiter mit vielen Krokodilstränen, aber sinnlos geopfert hättet, wahrscheinlich jedoch erst dann, wenn ihr im warmen Jet auf dem Weg in die sichere Heimat gewesen wärt. Kurzer Denkanstoß: Wie verhält sich der Fahrer eines Militärfahrzeuges in Afghanistan richtig, wenn plötzlich Kinder bewußt in den Fahrweg des Militärkonvois springen, um dort Sprenggürtel zur Explosion zu bringen? Die Antwort steht in den Dienstvorschriften, falls Ihr lesen könnt / wollt, informiert Euch!