Unternehmen / Gesundheit

Börse straft Molecular brutal ab

Analyse | Das potenzielle Coronamittel Ensovibep kann schwerkranken Spitalpatienten nicht helfen. Die Molecular-Aktien brechen erneut ein.

Die US-Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) bricht die Studie mit Ensovibep von Molecular Partners ab. Das hat das in Schlieren domizilierte Biotech-Unternehmen am Dienstag bekanntgegeben.

Die Daten von vierhundertsiebzig hospitalisierten Coronapatienten, die das Mittel erhalten hatten, haben fünf Tage nach Behandlungsbeginn keinen genug grossen Unterschied zur Placebogruppe aufgewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er mit weiteren Patienten noch statistisch signifikant geworden wäre, war zu gering. Das hat die sogenannte Futility-Analyse ergeben.

Aktie auf Rekordtief

An der Börse hat das Ergebnis eine Verkaufswelle ausgelöst. Die Aktien von Molecular Partners haben am Dienstag rund ein Drittel an Wert verloren. Gut zwei Wochen zuvor hatte eine positive Nachricht des potenziellen Konkurrenten Pfizer den Wert bereits ein Viertel einbrechen lassen. Der US-Konzern hatte bekanntgegeben, seine Pille Paxlovid habe die Zahl von Hospitalisierungen oder Todesfällen bei positiv getesteten Risikopersonen fast 90% gesenkt.

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