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Der Körner-Bonus für CS ist verflogen

Moody's stuft das Rating der Grossbank auf Baa2 herab und bestätigt den Ausblick negativ. Auch S&P versieht das CS-Rating neu mit einem negativen Ausblick.

(AWP) Die Ratingagentur Moody’s hat ihr Rating für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten und Einlagen der Credit Suisse-Gruppe auf ‘Baa2’ von ‘Baa1’ herabgestuft sowie den Ausblick auf ‘negativ’ bestätigt. Das langfristige Rating wurde ebenfalls um eine Stufe auf ‘A2’ gesenkt. Auch Standard & Poor’s (S&P) versieht das CS-Rating neu mit einem negativen Ausblick.

Die Herabstufung der CS-Ratings widerspiegle die Herausforderungen, denen sich die Gruppe bei der Umsetzung der angekündigten Neupositionierung ihrer Investmentbank in einem schwierigeren makroökonomischen und Marktumfeld gegenübersehe, erklärte Moody’s in der Nacht auf Dienstag.

Als weitere Gründe nannte Moody’s die hohen Verluste der Bank in diesem Jahr und die Anzeichen für eine Erosion der Marktanteile im Investment Banking. Die Stabilisierung der Gruppe unter der Leitung eines neuen Führungsteams werde nun Zeit erfordern.

S&P betont in einer ebenfalls am Montag publizierten Studie die möglichen Rückschläge, die das neue Management bei der Neuausrichtung ihrer Strategie erleiden könnte. Daher werde der Ausblick für das «BBB»-Rating der Gruppe auf «negativ» gesenkt. Gleiches gelte für die Einstufung «A/A-1» für die operative Gesellschaft (Credit Suisse AG).

Leser-Kommentare

Daniel Christinat 03.08.2022 - 20:19

Ich hatte nie den Eindruck, dass Gottstein “glücklos” war. Die Bezeichnung scheint mir falsch. Um nicht “überfordert” zu sagen könnte man von “hilflos” schreiben.