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Stillos, aber praktisch: Bares oder Gutscheine sind das beliebteste Weihnachtspräsent. Es kann durchaus eine stille Nacht vergehen, bis die gnadenbringende Idee für das Geschenk an, zum Beispiel, Nichte Nicole endlich reift. Den Grosseltern etwa wirken die elektronischen «Gadgets» der Enkelkinder in der Regel exotisch – und als Geschenk einen bewährten Winnetou-Schmöker von Karl May unters Bäumchen zu legen, würde die Entfremdung womöglich vertiefen. Immerhin sind Bücher, ob gedruckte oder elektronische, die zweitbeliebteste Kategorie; Entwarnung also für Kulturpessimisten. Die Erkenntnisse über das Ausgabeverhalten in diesen Wochen stammen aus einer Erhebung, die ein Marktforschungsinstitut im Auftrag des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY unter 405 volljährigen Verbrauchern in der Schweiz durchgeführt hat. Weil viele «Päckli» eben keine mehr sind, sondern Umschläge mit Geld und Gutscheinen, verschiebt sich ein Teil des Umsatzes, den der Detailhandel im Weihnachtsgeschäft erwirtschaftet, in die Zeit unmittelbar nach den Feiertagen. Insgesamt scheinen die Budgets im Vergleich zu den Vorjahren stabil zu bleiben; durchschnittlich wird mit Ausgaben von 292 Fr. pro Person gerechnet. Süsser die Kassen nie klingeln, auch dieses Jahr – allerdings nicht nur hierzulande: 28% der Befragten wollen sich teilweise oder ganz in Lörrach, Konstanz etc. eindecken.